Was ist PayPal?

Das börsennotierte Unternehmen PayPal bietet den gleichnamigen Bezahldienst für Online-Transaktionen an. Knapp 200 Millionen Menschen weltweit nutzen den Dienst, der gern von Online-Shops oder auch Brokern angeboten wird. Es kann damit in mehr als 100 Währungen gezahlt werden (Stand: März 2017).

PayPal hat seinen Sitz im kalifornischen San José und eine Europazentrale in Luxemburg. Ursprünglich war es eine eBay-Tochter. Die Zahlungen laufen über das virtuelle PayPal-Konto, das der Nutzer mit seiner E-Mail-Adresse einrichtet. Sie ist gleichzeitig seine Nutzer-Identifikation, eine eigene Kontonummer gibt es nicht.

PayPal
Foto: © Wolterk (bigstockphoto.com)

Nutzer können Zahlungen durchführen und empfangen, PayPal ist der Transfer-Dienstleister. Der Zahlungsempfänger erhält bei einer PayPal-Zahlungen sofort eine Gutschrift und wird dementsprechend leisten. Die Registrierung bei PayPal erfolgt mit den eigenen Daten und denen des eigenen Bankkontos, das künftig als Referenzkonto fungiert.

Ein großer Vorteil der simplen PayPal-Identifikation per E-Mail-Adresse ist die Möglichkeit, dass sich Nutzer untereinander auf E-Mail-Adressen Geld senden können. Das funktioniert auch, wenn der Empfänger noch kein PayPal-Konto hat. Er muss dann allerdings für den Empfang der Zahlung eines einrichten, PayPal informiert ihn darüber. Damit wächst das Unternehmen automatisch. Solche Transaktionen funktionieren sogar mobil.

Echte Finanzdaten von Nutzern verbirgt PayPal für die Teilnehmer des Verfahrens, sodass Missbrauch prinzipiell ausgeschlossen ist. Zahlungen können auch per Kreditkarte oder Lastschrift getätigt werden.


Antwort vom - Kategorien: Finanzen, Zahlungsverkehr, PayPal

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